Profil und Biografie
Die Arbeit über den Krieg war für Hassanzadeh mit Gefahren verbunden. Zu den Schwierigkeiten, denen er begegnete, gehörten Zensur, Einschüchterung und manchmal körperliche Gewalt. Getrieben von seinem Bedürfnis, die Wahrheit zu vermitteln und denen eine Stimme zu geben, die zum Schweigen gebracht wurden, blieb er trotz aller Herausforderungen seinem Beruf treu.
Neben seiner Berichterstattung über den Krieg hat Hassanzadeh auch über andere bedeutende weltweite Ereignisse berichtet, darunter Wahlen, Putsche und Naturkatastrophen. Er hat aus Afghanistan, dem Irak und Syrien sowie einigen der gefährlichsten und unberechenbarsten Länder der Erde berichtet.
Hassanzadehs Arbeit ist nicht unbeachtet. Für seine Berichterstattung hat er unter anderem mehrere angesehene Journalistenpreise erhalten. Darüber hinaus wurden seine Geschichten in zahlreichen Veröffentlichungen veröffentlicht und in andere Sprachen übersetzt.
Trotz seiner zahlreichen Auszeichnungen ist Hassanzadeh bescheiden und seiner Arbeit verpflichtet. Er berichtet immer noch von der Front und begibt sich dabei häufig in Gefahr, um an die Story zu kommen. Er ist unerschütterlich in seiner Hingabe zum Journalismus und gehört zu den am meisten verehrten und bewunderten Reportern weltweit.
Hassanzadehs Reportage über die Demonstrationen des Arabischen Frühlings gehört zu seinen bekanntesten Werken. Damals herrschten im Nahen Osten und in Nordafrika Proteste für mehr Freiheit und Demokratie. Als Hassanzadeh in Kairo ankam, berichtete er über die Demonstrationen und ihre Folgen.
Seine Berichterstattung über den Arabischen Frühling zeichnete sich durch Beharrlichkeit und Kühnheit aus. Oftmals konfrontierte er Regierungstruppen und Bereitschaftspolizei und riskierte Leib und Leben, um an die Story zu kommen. Seine Schriften wurden weithin verbreitet und dazu verwendet, die öffentliche Meinung überall zu mobilisieren.